Termine Praxisbegleitungstreffen

 

  • Dienstag, den 09. Januar 2018
  • Dienstag, den 20. März 2018
  • Dienstag, den 15. Mai 2018

 

Unser Praxisbegleitungstreffen findet alle zwei Monate donnerstags von 18.00 bis 19.30 Uhr statt. Bei diesem Treffen in gemütlicher, lockerer Runde können sich die ehrenamtlichen Mitarbeiter mit den Koordinatorinnen über aktuelle oder zurückliegende Begleitungen austauschen. Darüber hinaus  bieten wir immer wechselnde Themen an. Darunter fallen Informationen über aktuelle Projekte des Vereins, neue Entwicklungen in der Hospiz-und Palliativarbeit sowie u.a. fortbildende Themen über belastende Symptome Sterbender und vieles mehr.

Bei diesem Treffen bot unsere Ehrenamtliche Helga Pundt Einblick in das kreative Schreiben an.

 


Praxisbegleitungstreffen am 20. März 2018 um 18 Uhr

Die Psychoonkologin Petra Grunwald-Drobner von der Diakonie spricht bei unserem Praxisbegleitungstreffen über ihr Aufgabengebiet:

„Betroffene benötigen psychosoziale Krebsberatung, denn die Diagnose Krebs ist ein Schock. Sie löst Sorgen und Ängste aus und wirft viele Fragen auf“, sagt Petra Grunwald-Drobner, die seit 2008 in der Krebsberatung tätig ist: Wie geht es weiter? Kann ich wieder arbeiten? Habe ich noch genug Geld? Wie sage ich es meinem Partner, meiner Partnerin oder den Kindern? lauten einige davon. „Zudem sind die Menschen immer kürzer in den Kliniken. Sie brauchen aber auch nach der Entlassung Unterstützung.“
Dazu bietet sie eine Gruppe für Kinder krebserkrankter Eltern an. Sie wendet sich an Kinder im Alter von sechs bis 12 Jahren an.


Praxisbegleitungstreffen am 15. Mai 2018 um 18 Uhr

Unser Vereinsmitglied Rudolf Böddeker hat 2011 den Qualifizierungskurs abgeschlossen. Der Ingenieur beschäftigt sich seit längerem mit dem Thema Nahtoderfahrung und möchte im Anschluss an unseren Austausch beim Praxisbegleitungstreffen dieses Thema vorstellen und diskutieren.


Praxisbegleitungstreffen am 9. Januar 2018 um 18 Uhr

Die Angst vom On- in den Off-Modus zu fallen, von der Überbeweglichkeit zur Steifheit und dass die Sprache sich verlangsamt - trotz vermeintlich idealer medikamentöser Einstellung: Wie es ist, mit der Krankheit Parkinson zu leben, das kann sich jemand, der nicht darunter leidet, wohl kaum vorstellen. Mit einem literarischen Projekt möchte Charlotte Prang aufmerksam machen und aufklären. In Geschichten und Gedichten, die unter dem Titel "Schneewittchen darf nicht sterben! Mr. Parkinson und der Aufstand der Zwerge", erschienen sind, schildern die Betroffenen ihren Alltag mit der Krankheit und Mr. Parkinson. Denn so, Mr. Parkinson, nennen die Betroffenen, ihre Erkrankung. Und jeder Mr. Parkinson ist anders.
Charlotte Prang, Mitautorin und Herausgeberin, wird das Buch zu unserem Praxisbegleitungstreffen am 9. Januar um 18 Uhr präsentieren. Die 65-Jährige ist Schriftführerin der Paderborner Parkinson-Selbsthilfegruppe mit 70 Mitgliedern. Mittlerweile ist Prang verrentet. Zuvor war sie als Erzieherin, Heilpädagogin und Erziehungswissenschaftlerin bei verschiedenen Einrichtungen tätig. Seit fünf Jahren kämpft sie gegen ihren persönlichen Mr. Parkinson. Bis zur endgültigen Diagnose musste sie jedoch erst einmal einen Ärztemarathon bewältigen. Denn Parkinson ist nicht nur in seinem Erscheinungsbild vielgesichtig, auch das Erkennen der Krankheit ist schwierig.